Das Handy – Was es kann und was es anrichtet

Wenn man heute das Wort „Handy“ hört, dann ist für viele klar, dass es sich dabei schon lange nicht mehr nur um ein kleines technisches Gerät handelt, mit dem man Freunde und Verwandte in bestimmten Situationen kontaktieren kann. Über die Jahre hinweg haben sich diese kleinen Alleskönner derart in unseren Alltag integriert, dass sie daraus schon lange nicht mehr wegzudenken sind. Für die meisten im Alter von 16-30 Jahren fängt der Tag schon mit einem Blick auf den Bildschirm an, denn immerhin könnte über Nacht jemand geschrieben haben.

So wie der Tag angefangen hat, endet er auch mit einem letzten Blick bevor der Bildschirmschoner dann die Nachtruhe einläutet. Doch ist ein solches Verhalten überhaupt noch gesund bzw. nachvollziehbar? Man ist rund um die Uhr miteinander verbunden. Freunde können einem immer schreiben, doch für viele heißt das auch, dass man immer mit der Arbeit verbunden ist. Wo man früher nach Büro-Schluss nach Hause gegangen ist und seine Privatsphäre genießen konnte, könnte einen heute der Chef auch ganz einfach zu Hause erreichen. Whatsapp und Co. machen es möglich, doch ist diese Art der Vernetzung noch hilfreich oder doch eher schädlich?

Fakt ist, dass die soziale Interaktion zwischen den Menschen unter den Handys leidet. Zwar steht man öfter und dauerhaft miteinander in Verbindung, das gute alte Face-to-Face-Gespräch gehört aber immer mehr der Vergangenheit an. Jugendliche verlassen oft schon nicht mehr das Haus, da sie auch in Chat-Gruppen mit allen Freunden in Verbindung bleiben können. Früher hat man noch die Zeichen für SMS komplett ausgenutzt und sich über eine Antwort gefreut während heute mit dem Handy geschrieben wird, als würde man direkt nebeneinander stehen. Doch selbst wenn man sich dann in einer Gruppe trifft ist die Kommunikation untereinander schwierig, denn jeder hat immer wieder das Handy in der Hand und beschäftigt sich mit anderen Dingen, was einer etwaigen Unterhaltung natürlich nicht gut tun.

Immerhin hat der Vormarsch der Technik auch zur Folge, dass man überall günstige Mobilfunktarife hinterher geworfen bekommt. Die Anbieter unterbieten sich fast wöchentlich, um die Kunden nicht an die Konkurrenz zu verlieren. So bekommt man heute beispielsweise schon ein monatliches Datenvolumen von bis zu 4GB für einen Preis unter 15 Euro, was noch vor 1-2 Jahren völlig undenkbar gewesen wäre. Selbst Discounter wie Lidl oder Aldi sind längst auf den fahrenden Zug aufgesprungen und bieten ihre eigenen Verträge an, die von den Kunden auch rege in Anspruch genommen werden.

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